Nach Schätzungen sind in Tanzania ca. 8% der Bevölkerung mit AIDS infiziert. Viele sind an der Krankheit bereits gestorben. Menschen im „produktiven“ Alter sind am stärksten betroffen. Die wirtschaftliche Produktivität des Landes ist daher stark gefährdet und es droht ein Aussterben der Bevölkerung mittleren Alters.
Zudem steigt die Zahl der AIDS-Waisen weiter. Viele sind hilflos und kämpfen ums Überleben. Der Zugang zur Schulbildung und ordentlicher Fürsorge ist ihnen verwehrt.
Die meisten von ihnen leben bei ihren Großeltern. Diese sind ihrerseits zu schwach und zu arm, um für sich selbst und ihre Enkelkinder Nahrung, Kleidung und Schulausrüstung, wie z.B. Uniform, Schulbücher und -hefte zur Verfügung zu stellen.
Das ProjektDas AIDS-Waisen Projekt wurde von der Herrnhuter Brüdergemeine initiiert. 200 AIDS-Waisen, die Gefahr laufen Straßenkinder zu werden, werden
bei ihrer Grundschulausbildung helfend begleitet. So sollen die Voraussetzung für eine Eingliederung in die Gesellschaft und eine zukünftige finanzielle Unabhängigkeit geschaffen werden. Ihre Großeltern oder ihr Vormund werden mit Hilfsmaßnahmen wie z.B. Medikamente unterstützt.
- Die Kinder sind bei staatlichen Schulen angemeldet und mit Uniformen, Büchern, Schreibzeug etc. ausgestattet.
- Zur Entlastung der Großeltern sind die Kinder mit Decken, Kleidung und Schuhen unterstützt.
- Die Großeltern sind und werden permanent durch speziell dafür geschulte Pastoren oder Lehrer bzw. Lehrerinnen in den Bereichen Gesundheit, Erziehung und sonstigen sozialen Problemen beraten.
- Die Großeltern sind materiell unter anderem auch mit Medikamenten unterstützt.
- Review der Auswahlkriterien der AIDS-Waisen
- Aufbau eines Berichtswesens
- Planung der nächsten 7 Jahre: Entwicklung eines Anreizsystems, Entwicklung eines Kontrollsystems, Konzepterstellung für den Aufbau und der Koordination der laufenden Betreuung der AIDS-Waisen und ihrer Großeltern
- Computer- und Englisch-Kurse für die Frauen der Gemeinde
- Erstellung von Bild und Text für PR-Zwecke
Finanzierung
Die Finanzierung des Projekts wird sichergestellt durch den Distrikt 1880 von Rotary Deutschland, sowie der Stiftung Rotary International.
Um das Projekt selbst nicht zu belasten, finanziere ich meinen kompletten Aufenthalt (Reisekosten, Aufenthalt, Verpflegung, Unterbringung) selbst.
Wie bin ich an dieses Projekt gekommen?Die Vermittlung ist über managerohnegrenzen erfolgt. managerohnegrenzen ist ein Angebot für erfahrene Fachkräfte aus dem Management (Führungskräfte und Nachwuchsführungskräfte), die für eine gezielte Auszeit in einem der vielen weltweiten Nonprofit-Projekte „mit anpacken“ wollen. Nicht nur zuschauen, spenden oder darüber reden – sondern einfach TUN. Im Gegensatz zu langfristig angelegter, klassischer Entwicklungshilfe ermöglichen die Vermittlung und der Einsatz von qualifizierten Knowhow-Trägern hochqualifizierte Hilfe in kurzer Zeit und somit wesentliche Impulse zu Weiterentwicklungen und Selbsthilfe in jedem Projekt.
Lust auf eine eigene Auszeit bekommen?Wer auch als Manager ohne Grenzen tätig sein oder aber auch mich und das Projekt unterstützen möchte, kann gerne mit mir Kontakt aufnehmen. Hilfe, nicht nur finanzieller Art ist jederzeit willkommen. Auch jegliche Art von PR hilft uns weiter.